Schnelle Hilfe für Selbständige, Gewerbetreibende,
ehemals Selbständige, Verbraucher

Wer die Spur nicht wechselt, hat keine Chance zum Überholen.

(Chinesisches Sprichwort)

Für Unternehmer ist das Regelinsolvenzverfahren gedacht. Mit diesem Verfahren wird Unternehmern, Selbstständigen sowie Freiberuflern die Möglichkeit gegeben ihre Schulden loszuwerden. Die Regelinsolvenz trifft zum Teil auch für ehemals Selbstständige zu.

Ziele des Regelinsolvenzverfahrens

1. Ziel – Restschuldbefreiung
2. Ziel – Fortführung des Betriebes (wenn gewünscht)
3. Ziel – Pfändungsschutz

1. Ziel – Restschuldbefreiung

Sobald Sie die Restschuldbefreiung zugesprochen bekommen, sind Sie Ihre Schulden los. Dabei spielt es keine Rolle wie hoch die Gläubigerzahl und die Gesamtverbindlichkeiten zu Beginn der Eröffnung des Insolvenzverfahrens einmal waren. Auch spielt es keinerlei Rolle, wie viel Sie von den Gesamtverbindlichkeiten bis dato beglichen haben.

Wann Sie die Restschuldbefreiung bekommen, hängt von folgend genannten Punkten ab:

  • Restschuldbefreiung nach 3 Jahren
    Sie haben von 35 % der Schulden getilgt, sowie die Verfahrenskosten beglichen.
  • Restschuldbefreiung nach 5 Jahren
    Durch den Ausgleich der Verfahrenskosten.
  • Restschuldbefreiung nach 6 Jahren
    Unabhängig von der Schuldenbegleichung sowie der Begleichung der Verfahrenskosten.

2. Ziel – Fortführung des Betriebes

In der Insolvenzordnung (InsO) erwähnt der Gesetzgeber ausdrücklich, dass ein Selbstständiger seine selbstständige Tätigkeit trotz eines eröffneten Regelinsolvenzverfahrens weiterführen kann.

Sie sehen, dass die Entscheidung zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens keinesfalls das Ende Ihrer bisherigen Selbstständigkeit bedeuten muss. Ebenso darf ein bis dato nicht selbstständiger Schuldner sich während eines laufenden Insolvenzverfahrens selbstständig machen.

3. Ziel – Pfändungsschutz

Der Pfändungsschutz wird unmittelbar mit der Eröffnung eines Regelinsolvenzverfahrens herbeigeführt.

Schluss mit den Zeiten, in denen Sie mit Angst den Briefkasten geöffnet haben und Ihnen wieder einmal unzählige gelbe und rote Briefe mit lästigen und belastenden Inhalten entgegengeflattert sind. Sollten Sie nach der Eröffnung noch Briefe Ihrer Gläubiger erhalten, dürfen Sie diese ignorieren.

Schluss mit den Zeiten in denen der Gerichtsvollzieher jede Woche vor Ihrer Tür stand und wieder mal etwas pfänden wollte. Ab dem Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist ihm jegliche Pfändung sowie die Aufforderung zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung laut § 89 InsO untersagt. (§ 89 Vollstreckungsverbot - Quelle dejure.org)

Regelinsolvenzverfahren - Ablauf und Dauer

Wie das Insolvenzverfahren abläuft und wie lange dieses dauert erfahren Sie in diesem Beitrag.


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